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Ostern geschafft

Ostern war dieses Jahr relativ ruhig und entspannt. Karfreitag wurden noch ein paar Kisten aus der Garage bei den Schwiegereltern abgeholt und verladen bzw. verräumt. Ostersamstag waren wir bei lieben Freunden noch zum Osterkaffeetrinken eingeladen.

Da war Action in der Bude. Fünf Kinder alle im Alter 1 ½ und 2 Jahre. Da haben die Kids die Bude auseinander genommen. Aber es war so schön zu sehen, wie die kleinen schon miteinander agieren. Die Geräuschkulisse lassen wir mal außen vor. Natürlich wollte jeder von den Kindern genau das Spielzeug haben, mit dem ein anderes Kind gerade spielt, aber sie haben sich doch irgendwie immer geeinigt.

Danach ging es noch ab in ein Möbelgeschäft. Lampen kaufen.

Wisst ihr wie schwierig es ist, eine schöne Lampe zu finden?! Wie viel Stress man sich damit antut?! Der Preis der Lampe ist da erstmal zweitrangig. Aber irgendwas glitzerndes kommt mir nicht in die Bude. Das passt einfach nicht.

Ich möchte gerne was in der Stilrichtung Landhaus/Maritim und der Männe will was Schönes. Tolle Antwort. Was Schönes. Ne ich möchte aber lieber was hässliches haben…

Aber die Lampen waren ja so hässlich, da lohnt sich noch nicht mal das streiten drüber.

Im Endeffekt haben wir doch  noch zwei Badezimmerlampen gefunden.

 

Ostersonntag hieß es morgens dann Eiersuchen!!!!

Wie lief es bei euch ab? Gab es nur Ostereier und ein wenig Süßkram oder auch Geschenke? Wenn Geschenke große oder nur Kleinigkeiten?

Bei uns gab es nur Ostereier und ein wenig Süßes. Vor einer Woche wurde gerade Geburtstag gefeiert und da gab es schon genug. Die Oma brachte ein Paket Straßenkreide mit. Das hat nicht nur dem Zwerg Freude bereitet. Da wird man selber wieder zum Kind. Abends haben wir schön lecker zusammen gegessen.

Montags vormittag entspannten wir uns in der Therme in Euskirchen und der Chaosmann packte weiter Kisten aus und räumte ein wenig im Keller. Perfekte Arbeitsteilung würde ich sagen. Danach ging es noch zu den anderen Großeltern. Hier war die Geräuschkulisse auch anstrengend. Aber das mag ich zwischendurch. Ich lehne mich zurück und höre nur zu.

Im Moment ist der Zwerg allerdings nicht einfach zu händeln. Ich verstehe ja, dass in seinem Kopf gerade wirklich viel passiert. Und ich glaube auch dass es für ihn auch nicht einfach ist. Blöde Trotzphasen. Das schlimmste dabei ist, dass ich glaube, dass ich genauso war. Oh nein, vielleicht bin ich immer noch so?

Trotzen? Ich? Neeee. Das liegt an meinem Sternzeichen. Ich bin Zwilling. Ich kann mich von Natur aus nicht entscheiden. Und das zwei Seelen in mir wohnen, dass stimmt auch. Irgendeiner von den beiden gewinnt immer. Und bei meinem kleinen Trotzzwerg ist es der Widder der ständig raus will. Da hat es mein kleiner Zwerg auch nicht immer einfach. Ich muss nur lernen zu reflektieren. Dann kann es nur besser werden.

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Zwischen Umzug und Kindergeburtstag

Die letzte Woche war anstrengend.

Es fing schon letzte Woche Freitag an. Schlüsselübergabe im neuen Haus. Dann der Schock was doch noch alles gemacht werden muss. Jammern nützt nichts also ran an die Farbrolle. Was wären wir nur ohne Freunde. Ganz speziell ohne die Sitzkameraden und unseren Meisterhandwerker. Abends wurde dann schon einmal das große Aquarium ins neue Haus geschafft und die Decke im Wohnzimmer gestrichen. Im alten Haus war schon so gut wie alles abgebaut. Auch die Betten. Auch das Kinderbett.

Kleiner Tipp am Rande; wer umzieht, sollte das Kinderbett als letztes abbauen!

Ja Abenteuer. Pustekuchen. Wir drei zusammen auf der Couch. Was für eine Schnapsidee. Der Zwerg ist natürlich nicht eingeschlafen. Und als er endlich schlief, wachte er jede Stunde auf und suchte seine Autos. Was für eine Nacht.

Am nächsten Morgen kam die Oma um den Zwerg abzuholen. Mit übernachten. Das erste Mal. Und was soll ich sagen? Es hat geklappt! Also ist bei Oma schlafen nun auch kein Problem mehr.

Zurück zum Umzug.

Ich danke hier auch noch einmal all unseren Helfern! Ohne euch hätten wir den Umzug nicht an einem Tag geschafft. Sonntag traf man in jedem Zimmer ein Streichpaar. Es wurde Farbe an die Wände gebracht und die ersten Möbel wurden aufgebaut. Nachmittags war der Zwerg endlich wieder da!

Montag haben wir einiges geschafft. Nach der Schlüsselübergabe wurden weiter Kisten ausgepackt, Wände tapeziert, gestrichen und noch mehr Möbel aufgebaut. Am nächsten Tag wollen wir natürlich den 2. Geburtstag vom Zwerg feiern.

2

Aber Dienstag wurde vormittags zuerst die Küche angeliefert. Also wieder neue Kisten. Und wieder neue Möbel aufbauen. Aber nicht an diesem Tag. Dienstag stand der Zwerg im Mittelpunkt. Nachmittags kam die Oma vorbei und die Sitzkameraden. Das Wetter spielte mit, also wurde der Garten komplett ausgenutzt.Es wurde gegrillt und viel gespielt.

2Garten

Nachdem die Zwerge so dreckig waren wurden die beiden erst einmal in die Badewanne gesteckt.

Mittwoch dann der Unfall beim Kinderturnen. Der Zwerg hat den Boden geküsst. Aber richtig. Zum Glück war die Lippe im Weg. Nach 5 Minuten war für uns zwei also turnen vorbei, stattdessen saßen wir beim Zahnarzt im Wartezimmer. Der sollte nachschauen ob mit den Zähnen bzw. mit der Lippe alles in Ordnung war. Das war es. Und dank Arnica schrumpfte die Lippe schnell auf das Normalmaß zurück.

Der Rest der Woche verlief immer gleich. Küche aufbauen und Kisten weiter auspacken.

KücheWenn man alles wieder einräumt hat das schon fast wieder was von Nestbautrieb. Wie damals in der Schwangerschaft.

Samstag wurde dann der Kindergeburtstag noch einmal ordentlich nach gefeiert. Es war eine wunderschöne Feier mit viel Kinderlachen. Das Wetter hat wieder einmal fantastisch mitgespielt und die Kinder nahmen direkt den Garten in Beschlag.

Sonntag wurde dann mal nichts gemacht nur entspannt im Garten gefaulenzt und ins Eiscafe spaziert.

 

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Arschcoole Superfrauen

Ich reihe mich in die Blogparade von stadt land mama ein. #arschcooleSuperfrauen

Als Arschcoole Superfrau kann ich nur meine Mutter betiteln.

Meine Mama hat immer alles gerichtet. Sie war alleine und hatte eine wirklich ätzende Teenager Tochter, nämlich mich. Heute kann ich das sagen. Damals nicht. Meine Mama hat alles für mich gemacht. Und wenn sie nicht mehr weiter wusste, dann niemand.

 

Oh und was haben wir uns gestritten. So viel. Weil ich ein Trotzkopf war (und auch immer noch bin) und meine Mutter komischerweise nie nachgeben wollte.

 

Uns fehlte ein Puffer und ein vernünftig funktionierendes Teenager Hirn. Als alleinerziehende hat man es nicht leicht. Vor allem wenn der Vater in den Himmel hochgejubelt wurde, der aber nicht wollte, dass die Tochter bei ihm wohnte.

 

Aber egal meine Mama ist halt jetzt auch noch eine arschcoole Superfrau. Und ich bewundere sie dafür was und vor allem wie sie vieles macht. Sie lebt jetzt ihr Leben wie es ihr gefällt. Und das ist richtig so.

Sie ist immer für mich da und eine super coole Oma. In den letzten Jahren ist unser Verhältnis so toll geworden, dass es mir um die letzten Jahre die wir damals zusammen wohnten Leid tut. Mama du bist und bleibst die Beste!

 

Aber ich kenne noch viele weitere #arschcooleSuperfrauen

 

Rosarot Meine beste und allerlängste Freundin. Mit ihr kann ich lachen, weinen einfach alles! Ich habe dich lieb mein Herz :-* Ich bewundere dich für das was du tust und bist!

Kati danke für schöne Augenbrauen und schöne Füße 😉 du bist eine tolle Mama und ich bewundere dich für das was du in den letzten Jahren durchgemacht hast.

Rebecca danke für deine Hilfe im letzten Jahr! Ich weiß nicht ob ich das ohne dich geschafft hätte wieder die Arbeit aufzunehmen.

Und alle anderen Frauen die ich kenne! Egal ob Mama, Angestellt, Ehefrauen, Singles egal was ihr seid. Ihr seid alle #arschcooleSuperfrauen

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Kisten Kisten Kisten

Langsam fängt es an, dass sich die Kisten für den Umzug stapeln. Der Wintergarten sieht schon gut aus. Der Dachboden ist weitestgehend leer geräumt. Dort fehlen nur noch die Aktenordner und das Regal muss abgebaut werden. Im Wohnzimmer sind die Schränke schon leer nur die Spielsachen sind noch da.

 

Heute geht es zu IKEA um dort die Küche zu bestellen. Das wird was. Schon beim ersten Mal war das ein Kampf. Leider hat IKEA sein System vor 3 Jahren umgestellt. Unsere Küche ist natürlich 3,5 Jahre alt. Somit passen die Schränke leider nicht mehr zu einander. Und was heißt das für uns? Neue Küche kaufen. Ich bin mal gespannt was es für ein Entgegenkommen von IKEA gibt. Vielleicht haben wir Glück und bekommen einen Nachlass auf die Lieferung.

 

Zum Glück kommt heute meine Mutter vorbei und beschäftigt den Zwerg. Somit können Chaosmann und Chaosfrau alleine „shoppen“ gehen.

 

Morgen wird schon einmal ein Teil der Küche eingepackt. Kochbücher, Backutensilien, Tupperdosen, halt alles was in der nächsten Woche nicht mehr gebraucht wird.

 

Am Wochenende werden Kisten schon mal in die Garage der Schwiegereltern gebracht. Schön, dass wir dort schon einmal viel unterstellen können. So können wir nach und nach den Wintergarten wieder entleeren.

 

Nächste Woche packen der Zwerg und ich mal seine Kisten für den Umzug. Er soll mithelfen, damit er weiß, dass seine Sachen nicht einfach weg sind. Wir machen daraus einfach ein Abenteuer. Hoffentlich macht er das alles so mit.

 

Es wird. Noch eine Woche im alten Haus… Unser kleines Hexenhaus. Mit den Plastiktüren (ja das ist uns auch erst nicht aufgefallen), mit dem kotzegrünen und kackbraunen Badezimmern. Ein wenig werde ich es schon vermissen. Wir haben hier eine schöne Zeit gehabt. Klar verbessern wir uns und es wird schön, aber auch anders. Aber ich freue mich. Und ich liebe umziehen!

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Eine Käfer-Tour ist lustig…

Es war der 11.03.2017. rosarot hat ihr Geburtstagsgeschenk eingelöst. Es war wunderschönes Wetter, deswegen fuhren wir offen. Und wohin ging´s? Nach Düsseldorf ( der Kölner sagt das etwas „abfällig“ :-))

Draußen

Ich habe Rosarot zu ihrem Geburtstag eine Käfer-Tour geschenkt. Das Wetter dafür war bombastisch. Rosarot fährt ein Cabrio und so fuhren wir offen. Aus dem Radio tönten die 90er. Und wir grölten lauthals mit. Textsicher sind wir ja.

Bei der Einfahrt in Düsseldorf (man bedenke den „abfälligen“ Ton), wurde dann erstmal die #effzeh-Hymne gespielt. Der Düsseldorfer soll ja schon merken, dass hier die Kölner kommen!

Wir hatten einen fantastischen Guide bei der Düsseldorf Safari.

http://www.duesseldorf-safari.de/index.php

Wir hatten ein super Auto. Einen VW Käfer von 1971. Ohne rechten Außenspiegel, weil der zu der damaligen Zeit 15,00 DM mehr gekostet hat. Und die Sitze, also sowas bequemes und ansprechend schönes.

im käfer

An dem Auto wurde bisher nicht einmal geschweißt. Alles in seinem originalen Zustand! Also wer Spaß an alten VW Käfern hat, und eine Sightseeingtour machen will, ist hier genau richtig.

 

Man kann froh sein, das der Guide nicht unsere ganzen Gespräche mit bekommen hat. Naja der hätte wahrscheinlich bei unserem ganzen Gekicher und Gelache eh nur die Hälfte verstanden.

 

Die Leute die uns vorbeifahren sahen, jubelten und fanden das alle toll. Klaro, sooft sieht man ja so wunderschöne Käfer auch nicht mehr auf der Straße.

außerhalb

Der Düsseldorfer an sich, ist aber auch etwas gewöhnungsbedürftig. Wir sind da ja doch eher was offen und toleranter und verstehen ja auch Spaß. Ok vielleicht versteht auch nicht jeder den Spaß zwischen Rosarot und mir? Vielleicht sind wir einfach auch zu chaotisch liebevoll J. Aber wir verstehen uns noch nach 25 Jahren. Das können nicht viele sagen.

 

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Trotzkopf und Dickschädel

Oh man. Trotzkopf. Wie anstrengend. Ich glaube nicht nur für uns als Eltern, sondern auch für die Kinder. Da hat man zuhause jetzt einen kleinen „Geh-an-die-Decke-Hüpfball-zum-ausrasten“. Wenn man sagt „Nein es gibt keinen Keks mehr“, wird erst geschrien, dann schmeißt man sich auf den Boden und dann geht’s los.

Dann werden Sachen durch die Gegend geschmissen. Man haut um sich. Und das alles, weil in dem Kopf ein kleiner Terrorzwerg steckt und der sagt dass man das machen soll.

Woher ich das weiß? Weil ich leider ganz genauso bin. Deswegen weiß ich manchmal auch nicht wie ich dem Zwerg aus dieser Situation raus helfen soll. Inzwischen ist es so, dass ich ihm seine Wut lasse. Es hat ja auch damit zu tun, seinen Dickschädel durchzusetzen. Wir fangen langsam an, unsere Grenzen auszutesten. Und das ist gut und wichtig.

Nur ich weiß manchmal nicht, ob ich heulen oder lachen soll. Lachen soll man ja nicht, was ich auch verstehe.

Das Problem ist auch noch das Sternzeichen. Widder. Immer schön mit dem Kopf durch die Wand. Wie der Vater. Der ist Stier. Man weiß nicht was schlimmer ist.

Also wer das Geheimrezept gegen Trotzköpfe und deren Väter hat immer her damit J

Aber nach ein paar Minuten ist mein „HB-Männchen-Terrorzwerg“ wieder mein kleiner Chaoszwerg und wir können weitermachen, wo wir vorher waren.

 

Aber manchmal ist es nicht so einfach mit jemanden umzugehen, der tickt wie man selbst. Oh Gott, da kommen noch Zeiten auf uns zu….

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Fastelovend = Karneval

Auf ein neues Jahr. Donnerstag war Weiberfast! Wieverfastelovend!

Der Zwerg feierte schön bei der Tagesmutter! Was für ein Spaß! Jeder brachte eine Kleinigkeit zu essen mit. Die Pänz wie man in Köln zu sagen pflegt haben getanzt und eine kleine Party gefeiert. Mittags war der ganze Spaß dort vorbei. Der Zwerg wurde an diesem Tag von der Oma abgeholt. Die Tagesmutter hat die ganzen Karnevalstage über zu. Die Mama musste ja ganz normal arbeiten. Andere Betriebe händeln Karneval in Köln anders. Da haben die Frauen an Weiberfastnacht ab 11:11h frei und Rosenmontag komplett zu. Bei uns leider nicht. Bei uns sind alle Tage normale Arbeitstage.

 

Freitag haben wir meine Tante vom Bahnhof abgeholt. Wir waren ein paar Minuten vorher da und konnten so noch Züge gucken. Das war spannend. So viele Züge 🙂

Samstag war es dann so weit.

D´r Zoch kütt!

Jedes Jahr auf´s neue stehen wir wieder bei Freunden und schauen den Zug an. Letztes Jahr war es schon schön. Aber dieses Jahr war es fantastisch. Der Zwerg freute sich. So viele Trecker die es zu bestaunen gab. Kamelle fielen vom Himmel. Musik kam überall her. Alle haben getanzt und gelacht. Es war eine sehr schöne Stimmung. Danach ging es noch ins Schützenhaus.

Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter.

Dr liebe Gott muss ne Kölsche sin!

Sonntag war auch noch einmal Karneval angesagt.

Bei des Zwerges bestem Freund. Das darf man ruhig so sagen. Diese beiden Jungs kennen sich schon von Geburt an und haben anscheinend auch schon eine ganz besondere Beziehung. Der Größere nimmt auf den Kleineren Rücksicht und umgekehrt.

Sonntag fand ich persönlich entspannter. Es war quasi eine Erwachsenen/Kinder/Karnevalsparty. Man musste nicht die ganze Zeit nach den Kindern schauen! Die Kinder haben wieder sehr toll miteinander gespielt und agiert.

 

Also Jungs und Mädels ich freue mich aufs nächste Jahr!